Mit dem Bus oder einer Straßenbahn durch die Stadt zu fahren, kann Menschen zum Staunen bringen. Denn überall sind Werbeplakate zu finden, welche aufwendig bearbeitet wurden und verschiedenste Eindrücke vermitteln. Starke Farbkontraste und das Spielen mit Effekten macht dann sogar aus Werbungen für einfache Produkte echte Hingucker. Möglich wurden diese Grafiken jedoch nur, weil Personen sich intensiv mit der professionellen Fotobearbeitung beschäftigt haben und dabei lernten, die dazugehörige Software zu meistern. Gesprochen wird dabei in den meisten Fällen von Photoshop, welches heutzutage zur Grundausstattung von Fotografen gehört.
Wer als Fotograf aktiv wird, macht sich zu Beginn meist auf die Suche nach einer starken Kamera mit einem guten Objektiv. Schnell wird dann jedoch klar, dass allein das Spielen mit den Einstellungen der Kamera noch nicht optimale Bilder erscheinen lässt. Erst im Nachhinein, wenn Anwendungen für die Bildbearbeitung über die Pixel huschen, wird aus der unscheinbaren Datei ein sehenswertes Werk.
Wie Fotografen Fotos präsentieren
Es ist kein Geheimnis mehr, dass beinah jedes Foto, welches in der Öffentlichkeit zu finden ist, durch eines oder mehrere Programme gegangen ist und Stück für Stück angepasst wurde. So können z.B. Aufnahmen einer Person ansprechender werden, wenn diese ein Leuchten in die Augen erhält, abstehende Haare entfernt, kleine Schönheitsmakel im Gesicht retuschiert und zum Schluss dann auch die Farbe intensiviert wird.

Ein solches Bild läßt sich prima mit Photoshop erstellen
Um die dazugehörigen Filter und Werkzeuge jedoch nutzen zu können, muss man viel Zeit investieren, in welcher man nicht nur erfährt, welche Tools was ermöglichen, sondern ebenso Erfahrungen sammelt. Denn erst durch diese kann man von der Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Beispielmaterial abweichen und sich an eigene Bilder wagen, wo man dann auf unterschiedliche Bedingungen stößt. Mit diesen dann auch fertig zu werden und zu wissen, welche Änderungen notwendig sind, ist eine wichtige Voraussetzung für die professionelle Bildbearbeitung. Zu umständlich wäre es sonst, jedes Mal aufs Neue Bilder aufwendig zu analysieren und nach benötigten Filtern zu suchen.
Mit der passenden Software durchstarten
Für die Fotobearbeitung gibt es zahlreiche Programme, die teilweise kostenpflichtig oder aber auch kostenfrei sein können. Eine beliebte freie Variante findet sich in GIMP ein, welches von den Entwicklern für unterschiedliche Betriebssysteme gebracht wird. Wesentlich bekannter dürften jedoch die kostenpflichtigen Programme des Anbieters Adobe sein. Photoshop Lightroom und andere Programme arbeiten hier mit einer enormen Vielfalt an Funktionen und begeistern nicht nur einfache Freunde der Bildbearbeitung, sondern auch professionelle Agenturen, die tagtäglich Werbebilder, Modellfotos und ähnliche Dateien mit den Programmen anpassen.
Das Bearbeiten von Bildern hat viel mit einem genauen Auge, dem eigenen Stil aber natürlich auch vorhandenem Wissen zu tun, welches man im Umgang mit der Software sammeln konnte. Gerade der letzte Punkt wird von vielen angehenden Bildbearbeitern unterschätzt, welche Werkzeuge von Photoshop und Lightroom nach Gefühl nutzen und so viele Funktionen gar nicht kennen.
Um die Vielfalt der Programme auskosten zu können, empfiehlt es sich direkt mit einer passenden Literatur für Einsteiger und womöglich auch einem Videotutorial zu beginnen. Kombiniert man beide Quellen, erhält man ein praktisches Nachschlagewerk für das Kennenlernen und daneben Material, wo man bei Unklarheiten im Text nachvollziehen kann, was gemeint ist. Sind die Grundsteine gelegt, können erste Tutorials bei der Bearbeitung genutzt werden und einfache Aufnahmen in ansprechende Fotos verwandelt werden.
Benötigt man weitere Anwendungen von Adobe und will dabei Geld sparen, so kann man Pakete des Herstellers erwerben. Zu finden sind diese unter dem Kürzel CS und der Nummer der Version. Da jeder Nutzer verschiedene Anwendungen braucht, sind die Pakete auch unterschiedlich zusammengesetzt.